Kunst & Dolce Vita

Die besten Tipps für Venedig im Herbst

Im Herbst wirkt Venedig ein wenig wie aus der Zeit gefallen: die Touristenmassen sind abgezogen, der Nebel macht die Lagunen noch romantischer und kitschiger als eh schon – toll!
Im Herbst wirkt Venedig ein wenig wie aus der Zeit gefallen: die Touristenmassen sind abgezogen, der Nebel macht die Lagunen noch romantischer und kitschiger als eh schon – toll!
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Werden Sie Biennalist: Noch bis zum 24. November zeigt Venedig was die Gegenwartskunst zu bieten hat. Aber auch ohne  lohnt sich die Lagunenstadt für Kunstliebhaber, z. b. im  (l.) oder im Privat-Museum  von Milliardär François Pinault (unten Mitte)
Werden Sie Biennalist: Noch bis zum 27. November zeigt Venedig was die Gegenwartskunst zu bieten hat. Aber auch ohne lohnt sich die Lagunenstadt für Kunstliebhaber, z. b. im (l.) oder im Privat-Museum von Milliardär François Pinault (unten Mitte)
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Venedig ist voller Klischees – genießen Sie sie. Zu den Venedig-Musts gehören: Einmal auf den  (oben) und die Aussicht genießen, einen überteuerten Cappuccino im legendären  (r.) schlürfen und abends auf einen Absacker in  (unten)
Venedig ist voller Klischees – genießen Sie sie. Zu den Venedig-Musts gehören: Einmal auf den (oben) und die Aussicht genießen, einen überteuerten Cappuccino im legendären (r.) schlürfen und abends auf einen Absacker in (unten)
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Genießen Sie die Küche der Lagune in den zahllosen Trattorien, Bacari (schlichte Stehbars) und Gourmetlokalen
Genießen Sie die Küche der Lagune in den zahllosen Trattorien, Bacari (schlichte Stehbars) und Gourmetlokalen
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Inselhüpfen in der Lagune von Venedig gehört zum Pflichtprogramm: Von der  (oben l.) wo Elton John ein Haus hat und das Luxushotel „Cipriani“ die Stars auf die Insel zieht über das bunte und fast verschlafene  (unten M.) bis nach Murano (oben r.), um den berühmten Glasbläsern über die Schulter zu schauen. Für alle Inseln sollte man mindestens einen Tag einplanen. Kaufen Sie sich ein Tagesticket für die Vaporettos (Linienboote)
Inselhüpfen in der Lagune von Venedig gehört zum Pflichtprogramm: Von der (oben l.) wo Elton John ein Haus hat und das Luxushotel „Cipriani“ die Stars auf die Insel zieht über das bunte und fast verschlafene (unten M.) bis nach Murano (oben r.), um den berühmten Glasbläsern über die Schulter zu schauen. Für alle Inseln sollte man mindestens einen Tag einplanen. Kaufen Sie sich ein Tagesticket für die Vaporettos (Linienboote)
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Zu viel Kitsch? Zu altmodisch? Zu viel klebriges Klischee aus abgegriffenen Liebesromanen? Ja – alles das ist und hat Venedig! Aber die weltberühmte Lagunen-Stadt hat durch ihren morbiden Mega-Charme den Sprung ins 21. Jahrhundert souverän geschafft und ist gerade im Herbst unbedingt eine Reise wert.

Venedig – man muss dieses „lebende“ Museum einfach besucht haben.

Denn zwischen den prächtigen Häusern im historischen Zentrum (hier leben ca. 60.000 der insgesamt 275.000 Bewohner Venedigs), den Palazzi der alteingesessenen Familien, pulsiert vor allem Abends und Nachts das süße Leben (ital.: La Dolce Vita). Mit Promis, Pasta und Prosecco.

Prominente Künstler aus aller Welt beweisen während der legendären Kunst-Biennale (noch bis 27. November, nur alle zwei Jahre) ihre Liebe zum venezianischen Flair. Fast alle Promis – wie auch viele der Touristen – schweben über „Venedig Marco Polo“ ein. Das Hin-und-Rückflug-Ticket von Berlin-Schönefeld beispielsweise gibt’s ab 160 Euro.

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Mit dem Boot durch die Lagune

Vom Terminal geht man gut zehn Minuten zu Fuß zu den Anlegern der Pendel-Boote der Alilaguna. Die bringen einen direkt – in 60 Minuten für rund 20 Euro – an den Markusplatz. Übrigens: Das Dreitages-Ticket für ganz Venedig ist eine preiswerte Alternative.

Wer es eilig (und 100 Euro locker…) hat, lässt sich mit einem der wunderschönen Mahagoni-Motorboote in ca. 20 Minuten direkt bis an sein Hotel oder seine Pension bringen.

Wer sich an die gewaltige Kunst-Vielfalt der Stadt rantraut ist in der Gallerie dell’Accademia perfekt  aufgehoben.

Tintoretto, Tizian – die Großen Meister beeindrucken auch noch nach hunderten von Jahren jedes Jahr Millionen Besucher.

Tipp: Wer um 9 Uhr früh da ist, hat Chance auf eine Mini-Schlange vor dem Eingang.

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Erst Tizian, dann Thunfischpaste

Ein kulinarisch-gesellschaftlicher Geheim-Tipp liegt gleich zwei Ecken und anderthalb Kanäle neben der Accademia.

Abends legen viele Venezianer einfach mal mit ihren kleinen Booten vor der „Enoteca Schiavi“ an.  Drinnen holt man sich leckere Schnittchen (oberlecker die mit Thunfisch-Paste und großen Kapern) oder Pasta und ein Gläschen Prosecco (2 Euro).

Draußen hockt man sich aufs Mäuerchen und genießt. Und ist plötzlich mittendrin im schönen Leben – im „La Dolce Vita“ Venedigs…

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