Griechische Halbinsel

Darum sollten Sie im September nach Chalkidiki reisen

Man wähnt sich in der Karibik, dabei ist man in Griechenland, genauer gesagt in Sithonia auf Chalkidiki
Man wähnt sich in der Karibik, dabei ist man in Griechenland, genauer gesagt in Sithonia auf Chalkidiki
Foto: Getty Images
Am Karidi Beach erwartet Urlauber türkisblaues Meer
Am Karidi Beach erwartet Urlauber türkisblaues Meer
Foto: Marketing Greece/DiscoverGreece.com
Sonnenuntergang am Karidi Beach: Zum Ende der Saison haben Urlauber den Strand für sich
Sonnenuntergang am Karidi Beach: Zum Ende der Saison haben Urlauber den Strand für sich
Foto: Tobias Schormann
Der Karidi Beach von oben
Der Karidi Beach von oben
Foto: Marketing Greece/DiscoverGreece.com
Guter Platz zum Schwimmen und Schnorcheln: Vor Kalamitsi ist das Meer glasklar
Guter Platz zum Schwimmen und Schnorcheln: Vor Kalamitsi ist das Meer glasklar
Foto: Marketing Greece/DiscoverGreece.com
Uriges Bergdorf: Parthenonas ist zwar nicht wirklich steinalt, wirkt aber so
Uriges Bergdorf: Parthenonas ist zwar nicht wirklich steinalt, wirkt aber so
Foto: Marketing Greece/DiscoverGreece.com

Die Halbinsel Chalkidiki ist ein Traumziel für Camper und Strand-Liebhaber. Im Herbst sind die meisten Partyurlauber weg – und man hat den Strand fast für sich allein. Ein Urlaub zum Ende der Saison ist daher der perfekte Sommerausklang.

Mönch auf Backbord! Sofort drehen sich die Ferngläser der Touristen an Deck zur Seite. Tatsächlich: ein Mönch. Und was tut er? Er hängt Wäsche auf! Tja, Mönche sind eben auch nur Menschen. Eine Sehenswürdigkeit sind sie auf der Halbinsel Chalkidiki in Griechenland trotzdem.

Die meisten Urlauber bekommen die Mönche auch nur aus der Ferne zu sehen. Denn in die Mönchsrepublik Athos, dem östlichsten Finger der Chalkidiki, dürfen bis heute nur kleine Gruppen männlicher Pilger hinein. Alle anderen steigen aufs Boot und fahren die Küste entlang. Und sehen sich die Klöster durchs Fernglas an – und dabei eben auch die Mönche beim Sonnenbaden und Wäscheaufhängen.

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Traumhafte Strände

Aus der Nähe gibt es auf der Chalkidiki eher wenige Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

Zum Beispiel bei dem kleinen Örtchen Vourvourou auf Sithonia, dem Mittelfinger der Halbinsel. Hier führt eine staubige Piste zwischen Pinien zum Karidi Beach, was ein bisschen wie Karibik klingt – und auch so aussieht: Türkisfarbenes Meer und strahlend heller Sand erwarten Touristen hier. Umrahmt wird das Ganze von bizarren Felsen, im Hintergrund schimmert stets der Berg Athos.

Hippe Strandbars und kleine Buchten

Zur Hochsaison trifft sich hier an der Küste auch die Schickeria aus Thessaloniki zum Sundowner. Die Stadt liegt nur gut zwei Autostunden entfernt. Entsprechend viele hippe Strandbars gibt es in den kleinen Buchten. Am Karidi Beach dient dazu ein alter VW-Bus, in dem zwei junge Typen Reggae-Musik laufen lassen und Drinks verkaufen.

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Wer zum Ausklang der Saison im September kommt, muss aber keine Disko am Strand fürchten. Dann wird es bei den meisten Strandbars still, und auch die Partyurlauber sind verschwunden, auf die etwa in Sarti im Süden der Sithonia eine Reihe von Bars ausgelegt sind. Auch die Wohnwagen der Camper stehen dann meist schon im Herbstquartier und verdecken einem nicht mehr den Blick auf die Landschaft.

Chalkidiki

Solche traumhaften Buchten findet man in Chalkidiki zuhauf
Foto: Getty Images

Köstliches Essen

In Orten wie Kalamitsi und Nikiti warten aber weiter niedliche Restaurants auf Gäste, viele davon eher gehoben für griechische Verhältnisse. Das große Fressen beginnt dabei erst nach dem Essen: Dann kommen die Katzen. Vorher müssen die Gäste ihr Essen gut verteidigen. Das ist eben der Preis dafür, dass sie direkt auf dem Strand sitzen, an weißgetünchten Holztischen mit stoffüberzogenen Stehlampen, die ein bisschen wie in einem Puppenhaus aussehen. Es wäre aber auch zu schade, den Katzen solche Leckerbissen zu überlassen: frittierte Zucchini, dazu gegrillter Feta und Fischrogenpaste.

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Ganz ohne uriges Bergdorf kommt natürlich auch die Sithonia nicht aus: Parthenonas ist zwar nicht wirklich uralt, wirkt aber so. Vor den Häusern in Naturstein-Optik wachsen Wein und Feigen, und vom Gasthaus im oberen Ortsteil geht der Blick über grüne Hänge weit bis zum Meer. Von hier führt ein Wanderpfad hinab durch Olivenhaine und ein ausgetrocknetes Flussbett bis zur Bucht vor Neos Marmaras.

Unten angekommen, hält man seine Füße wieder in das türkisblaue Wasser und schaut mit einem Sundowner in der Hand auf die untergehende Sonne.

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